Entsorgung

MSE bietet durch die Mitverbrennung  oder die Monoverbrennung von Klärschlamm langfristig sichere und zuverlässige Entsorgungswege mit optimalen Logistikkonzepten. Unsere Mitarbeiter unterstützen Sie beim Erstellen der erforderlichen Nachweise und Transportpapiere zur Erfüllung der gesetzlichen Auflagen.

In den Monoverbrennungsanlagen wird ausschließlich Klärschlamm verbrannt. Nach dem Verbrennungsprozess
ist das Phosphat aus dem Klärschlamm in der Asche angereichert und kann gegebenenfalls aus der Asche zurückgewonnen werden. Die Monoverbrennung ist zwar relativ teuer, jedoch halten wir uns hiermit die Option
eines weiteren Verfahrens zum Phosphatrecycling offen und dienen hiermit dem Umwelt- und Ressourcenschutz.

Die Mitverbrennung von Klärschlamm in Kraftwerken und Zementwerken ist der Entsorgungsweg,
der sowohl ökonomisch als auch ökologisch die größten Vorteile bringt. Klärschlamm enthält eine Vielzahl an organischen und anorganischen Schadstoffen, die durch Verbrennung zuverlässig aus dem Kreislauf ausgeschleust werden.

Bei der Mitverbrennung in Kraftwerken wird der Klärschlamm zusammen mit der Kohle den Kohlemühlen zugeführt. Aufgrund der hohen Temperaturen verdampft das Wasser und es entsteht ein nahezu wasserfreies Kohle-Klärschlammgemisch, das in den Kessel eingeblasen und bei ca. 1.200 Grad verbrannt wird.

In den Zementwerken wird der entwässerte Klärschlamm mit Abwärme aus dem Klinkerkühler getrocknet und anschließend in die Sinterzone des Drehrohrs eingeblasen und bei Temperaturen von ca. 1.500 Grad verbrannt.

Durch die CO2 neutrale Verbrennung des Klärschlammes kann fossiler Brennstoff ersetzt werden.

Die MSE entsorgt folgende Rückstände aus kommunalen und industriellen Kläranlagen:

• Entwässerter Schlamm
• Solargetrockneter Schlamm
• Getrockneter Schlamm
• Rechengut
• Sandfanggut
• Kanalräumgut

Weitere Stoffe auf Anfrage.

 

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  • entsorgung_02
  • entsorgung_03